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Riester Rente Vor- und Nachteil
Aufgrund der demographischen Entwicklung stößt die gesetzliche Rentenversicherung an ihre Leistungsgrenzen. Die anhaltend niedrige Geburtenrate und die hohe Lebenserwartung führen dazu, dass die laufenden Rentenzahlungen von einer stetig sinkenden Anzahl der Beitragszahler finanziert werden muss, sodass die ausreichende Sicherung des Lebensstandards im Alter durch die gesetzliche Rente nicht mehr gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund ist eine private Vorsorge, wie sie zum Beispiel durch die Riester Rente möglich ist sinnvoll.
Der Aufwand des Abschlusses einer privaten Rentenversicherung
Wer sich für den Abschluss einer privaten Rentenversicherung interessiert, der wird sehr schnell merken, dass sich ein solches Produkt nicht so einfach abschließen lässt. Wer also nach einer sicherer Anlage zum längerfristigen Vermögensaufbau abschließen und dabei zusätzlich keine größeren Aufwand eingehen möchte, der dürfte mit den Banksparplänen oder einem längerfristigen Festgeldangebot der Banken besser bedient sein. Wem es jedoch vor allem um den Rentenaspekt und die damit zusammenhängende Absicherung im Alter geht, der sollte nicht vor den Mühen zurückschrecken, die mit dem Abschluss einer privaten Rentenversicherung einhergehen.
Private Altersvorsorge
Als private Altersvorsorge bezeichnet man Sparmöglichkeiten, wie beispielsweise Rentenversicherungen, in denen ein Mensch während seines Arbeitslebens Geld anspart, um in seiner Rentenzeit später einmal monatlich mehr Geld zur Verfügung zu haben, als er durch die staatliche Rente bekommt.
Die Bevölkerung bevorzugt die Rente mit 60
Eine Umfrage von TNS-Emnid und der DVAG (Deutsche Vermögensberatung) ergab, dass das bevorzugte Rentenalter der deutschen Bevölkerung bei 60 Jahren liegt. Auf die Frage der DVAG und TNS Emnid über das bevorzugte Rentenalter nannten 31,8 Prozent die Altersgrenze von 60 Jahren. Etwa ein Viertel, 27,4 Prozent, favorisieren die Rente mit 63 Jahren. Ebenso viele würden am liebsten mit 65 Jahren in den Ruhestand gehen. Doch lediglich 4,8 Prozent der befragten Teilnehmer wollen erst mit 67 Jahren in Rente gehen. Der Beschluss der Bundesregierung zur Rente mit 67 kommt also bei der Bevölkerung kaum an. Die Regelung der Bundesregierung sieht dabei vor, das Renteneintrittsalter zwischen 2012 und 2029 Schritt für Schritt von 65 auf 67 Jahre anzuheben.
Der Grund dafür soll die längere Lebenserwartung und die damit verbundene längere Zeit, welche die Menschen in Rente verbringen, sein. Die Lebenserwartung hat sich in den letzten 30 Jahren deutlich erhöht und die Menschen werden heutzutage teilweise sogar 20 Jahre älter als noch vor 30 Jahren. Würde das Renteneintrittsalter nicht erhöht oder gar gesenkt werden, hätte dies zur Folge, dass Berufstätige stark steigende Beiträge zur gesetzlichen Rente in Kauf nehmen müssten. Hinzu kommt die Verteilung zwischen jungen und alten Menschen. Es gibt immer mehr ältere Menschen und durch die sinkende Geburtenrate gibt es immer weniger junge Menschen, welche die Rente für die vielen Rentner tragen müssen.
Mit dem Blick auf die demografische Entwicklung wird eine private Altersvorsorge immer wichtiger. Dabei gilt: Je früher, desto besser. Gerade Berufsanfänger profitieren von umfangreichen staatlichen Fördermaßnahmen. So gibt es bei der Riester-Rente beispielsweise bis zu 154 Euro im Jahr, sowie ein einmaliger Bonus von 200 Euro für alle unter 25-Jährigen.






