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Ist eine Lebensversicherung sinnvoll?
Eine Lebensversicherung ist nicht nur dazu da, Hinterbliebene zu versorgen, wenn dem Versicherten etwas zustößt. Als eine der beliebtesten Kapitalversicherungen ist sie auch ein gängiges Mittel zur privaten Altersvorsorge. Woran liegt es also, dass immer mehr Menschen ihre Lebensversicherung, privat oder von Profis wie lv-doktor.de, vor dem Ende der Vertragslaufzeit kündigen? Wir gehen der Frage auf den Grund und geben alle wichtigen Informationen zum Thema Lebensversicherung.
Rentenversicherungspflicht für Selbständige
Die neuen Pläne der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), Selbständige zur Altersvorsorge zu verpflichten, haben für einigen Wirbel gesorgt. Vor allem Geringverdiener dürften mit den monatlich 400,- €, die der Ministerin vorschweben, überfordert sein. Besonders in den ersten Jahren einer selbständigen Tätigkeit hat kaum jemand eine solche Summe übrig. Viele Betroffene sind froh, wenn die Einnahmen für Miete, Lebensunterhalt und Krankenversicherung ausreichen. Mehrere hundert Euro fürs Alter zurücklegen zu müssen, würde die Existenz vieler Selbständiger bedrohen. Der Gedanke an später wird daher oft verdrängt.
Gehen Sie kein Risiko ein! – Lebensversicherung
Die Altersvorsorge ist ein Thema, womit man sich nur ungerne auseinandersetzt.
Denn wer denkt schon gerne darüber nach, wie man seinen Unterhalt zahlen soll, wenn man mal alt, krank oder aus anderen Gründen erwerbsunfähig sein wird.
Rentenversicherung vs. Kapitallebensversicherung
Wenn man über den Abschluss einer privaten Rentenversicherung nachdenkt, so tut sich fast zwangsläufig der Vergleich zu einer Kapitallebensversicherung als Alternative auf. In der Tat gibt es viele Punkte, in denen sich beide Produkte sehr ähnlich sind. Allerdings gibt es zwei zentrale Punkte, in denen sich die beiden Produkte grundsätzlich voneinander unterscheiden.
Was die Ähnlichkeit der beiden Produkte anbelangt, so gilt es folgende Punkte zu bedenken: Man muss für beide Versicherungen über viele Jahre Einzahlungen leisten. Dabei wird die Höhe der zu erbringenden Leistungen bereits zum Abschluss der Versicherung festgelegt und kann danach nur noch sehr schwer verändert werden. Die Rendite besteht bei beiden Versicherungen aus drei Komponenten: Die Grundverzinsung von momentan 2,25 Prozent auf die eingezahlten Raten, eine jährliche Überschussbeteiligung sowie eine Schlussüberschussbeteiligung. Wie hoch diese Überschussbeteiligungen ausfallen, kann man im Vorhinein nie sagen. Zudem ist bei beiden Versicherungen eine Dynamisierung der Sparraten möglich, um so Infationsentwicklungen entgegen steuern zu können. Bei beiden Versicherungstypen stellt sich ferner das Problem des Rückkaufs, wenn die Versicherung vor Ablauf gekündigt werden muss, weil der Versicherungsnehmer nicht mehr die Einzahlraten aufbringen kann. Beide Versicherungsmodelle bieten ferner Absicherungsmöglichkeiten für die Angehörigen im Fall des Todes des Versicherungsnehmers. Schließlich beträgt bei beiden Versicherungstypen die Mindestlaufzeit 12 Jahre.
Zu den wichtigsten Unterschieden zwischen einer Kapitallebensversicherung und einer privaten Rentenversicherung gehört, dass für eine Rentenversicherung kein ärztliches Attest über den Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers nötig ist. Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Versicherungen besteht in der Art des abgesicherten Risikos. Eine Kapitallebensversicherung ist für das Risiko ausgelegt, dass der Versicherungsnehmer vor der Auszahlung der Versicherung verstirbt, dann werden die Angehörigen abgesichert. Im Erlebensfall erhält er eine Auszahlung. Bei der privaten Rentenversicherung ist zwar auch eine Einmalauszahlung möglich, es geht jedoch primär um das Risiko, dass niemand weiß, wie lange der Versicherungsnehmer lebt.
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Der Aufwand des Abschlusses einer privaten Rentenversicherung
Wer sich für den Abschluss einer privaten Rentenversicherung interessiert, der wird sehr schnell merken, dass sich ein solches Produkt nicht so einfach abschließen lässt. Wer also nach einer sicherer Anlage zum längerfristigen Vermögensaufbau abschließen und dabei zusätzlich keine größeren Aufwand eingehen möchte, der dürfte mit den Banksparplänen oder einem längerfristigen Festgeldangebot der Banken besser bedient sein. Wem es jedoch vor allem um den Rentenaspekt und die damit zusammenhängende Absicherung im Alter geht, der sollte nicht vor den Mühen zurückschrecken, die mit dem Abschluss einer privaten Rentenversicherung einhergehen.






