Archive for the ‘Investment’ Category

Staatlich geförderte Produkte beim Vermögensaufbau

Montag, Mai 9th, 2011

Statt die Steuer- und für die Verbraucher in Deutschland zu verringern, um es so einfacher zu machen, seinen eigenen zu starten, gibt es seit 2002 ein Altersvermögensgesetz in Deutschland, welches einem bestimmten Personenkreis bei dem Vermögensaufbau durch staatliche Zuschüsse helfen will. (weiterlesen …)

Was ist ein Hedgefonds?

Donnerstag, November 11th, 2010

: Zerlegt man diesen angelsächsischen Begriff in seine Bestandteile, so fällt zunächst der bekannte Terminus ‘Fonds’ auf. Ein Fonds ist das vertraglich abgesicherte Gebilde (Sammelstelle) einer Gesellschaft, die das Kapital von Anlegern einsammelt und u. a. in Aktien (Dividendenpapiere)
und Anleihen (Zins- oder Rentenpapiere) anlegt. Auch andere Anlageformen, wie Währungen und Rohstoffe, können Gegenstand der Kapitalsammelstellen sein. Es gibt viele Formen von Fonds. Die gezahlten Beträge werden von sogenannten Fondsmanagern gesammelt und möglichst gewinnbringend
angelegt, variierend in Laufzeit und/oder Renditechancen. Die Wortkomponente ‘hedge’ bedeutet bei wörtlicher Übersetzung als Substantiv ‘Hecke’ als Verb ‘sichern’ oder genauer ‘absichern’. Schon vor 100 Jahren wollten sich Industrieunternehmen gegen Zins- und Währungsrisiken ‘schützen’. Aus
diesem Bedürfnis heraus entwickelten Investmentgesellschaften verschiedene Arten von Hedgefonds für die Risikoabsicherung, wie etwa gegen steigende Rohstoffpreise oder schwankende Währungen und Aktienkurse. Hedgefonds spekulieren somit auf die Zukunft: Zum Beispiel verkaufen Hedgefonds -
Manager geliehene Aktien und spekulieren, diese vor Ende der Leihfrist billiger zurückkaufen zu können.

Die eigentliche Absicht von Hedgefonds, Risiken in der realen Wirtschaft zu minimieren, wurde im Laufe der Zeit abgewandelt: Hedgefonds – Manager spekulieren schon seit Jahren auf Kredit, um eine höhere Eigenkapitalrendite zu erzielen. Dieser unter dem Begriff Leverage-Effekt bekannte Sachverhalt funktioniert – vereinfacht – so: Falls die Gesamtkapitalrentabilität einer höher ist als der Zinssatz des eingesetzten Fremdkapitals, erhöht sich mit zunehmendem Verschuldungsgrad, also Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital, die Rendite des eingesetzten Eigenkapitals.

Inzwischen spielen auch bei Hedgefonds eine große Rolle: Der Fonds leiht sich aus und verkauft sie sofort per Termin an der zum aktuellen Kurs. Sind zum vereinbarten Stichtag, d.h. am Tag der Rückgabe der Wertpapiere, die Kurse erwartungsgemäß gefallen, so ist die Differenz zwischen Verkaufs- und Wiederbeschaffungskurs abzüglich der Fremdkapitalzinsen für das Entleihen der Gewinn – sind sie jedoch gestiegen, erleidet der Fonds einen Verlust, der im schlimmsten Fall zum Totalausfall des Kapitals führen kann. Experten haben dieses Prinzip der Gewinnmaximierung mit einer unüberschaubaren Zahl von teilweise hochkomplizierten Varianten verfeinert. Dabei spielt die reale Wirtschaft längst keine Rolle mehr,
eher die kurzfristige Spekulation unter Inkaufnahme hoher Risiken.

Die Leerverkäufe machen an der Börse ein Überangebot bestimmter Wertpapiere glauben, das es eigentlich nicht gibt. Leerverkäufe können somit einen Kursverfall beschleunigen. Deshalb wurden sie in der Finanzkrise zeitweilig verboten. Leerverkäufe wollen die EU-Staaten und andere Industrieländer durch neue Richtlinien eindämmen. Entsprechende Regeln wurden im Mai 2010 beschlossen. Aber auch das gerade in Deutschland so verpönte Zerstückeln von durch Hedgefonds aufgekaufte Unternehmen soll unterbunden werden.

Was ist ein Rentenfonds ?

Mittwoch, November 10th, 2010

Ein ist eine spezielle Anlageform. Im Allgemeinen versteht man unter einem ein , der das Geld der Anleger einzig oder fast ausschließlich in sogenannte festverzinsliche wie beispielsweise Pfanbriefe, Anleihen oder Kommunalobligationen investiert. Der Wert eines Rentenfonds hängt von den Zinszahlungen und den gehandelten Wertpapieren ab. Es gibt auch einzelne Fonds, die zum normalen Wertpapierhandel auch zeitlich begrenzte Absicherungsgeschäfte durchführen, die auf dem sogenannten Terminmarkt stattfinden.

Besonders lukrativ ist die in einem Rentenfonds, wenn die Zinssätze sinken und dadurch die Kurse von Anleihen stark ansteigen. Bei steigenden Zinsen ist es für einen Fonds hingegen weitaus schwerer für die Anleger eine positive Rendite erwirtschaften zu können. Im Bereich der Finanzwirtschaft gibt es für Anleger verschiedene Anlageoptionen. Eine davon ist die in einen Rentenfonds. Das Risikoprofil ist im Vergleich zu anderen Anlageformen wie Aktien, Devisenhandel oder Anleihen äußerst günstig. Die Anleger dieser Fonds sind vor allem auf einen konstanten Anstieg der Erträge und Sparsummen aus. Das Risiko hierbei ist zum Beispiel im Gegensatz zu einer direkten Anlage am Aktienmarkt weitaus geringer, aber dennoch ist auch ein Rentenfonds den verschiedensten Gesetzmäßigkeiten und Entwicklungen der Finanzwelt ausgesetzt.

Der Kreis der Anleger in Rentenfonds sind vor allem sparsame Personen, die ihr Geld mit wenig Risiko anzulegen gedenken. Das Kursrisiko ist relativ gering, aber dementsprechend auch die Renditeoptionen. Der wirtschaftliche Erfolg eines Fonds ist vor allem durch den ständig konstanten Ertrag der in dem Rentenfonds befindlichen Wertpapiere und die optimierten Laufzeiten relativ sicher. Die Risiken und auch die Chancen eines Fonds sind aber wie auch andere Finanzgeschäfte von der Anlageregion, dem Anlagehorizont und der Sicherheit der Emittenten abhängig. Rentenfonds, die mit Staatsanleihen und mit Anleihen von Unternehmen, die wirtschaftlich bestens situiert sind, gelten als zuverlässige Investitionen. Zuverlässige Emittenten zeichnen sich durch Zuverlässige Rückzahlungen bei gesicherter aus. Über sogenannte Ratingagenturen werden die im Fonds befindlichen Unternehmen auf ihre wirtschaftliche Funktionalität und finanzielle geprüft und bewertet, so dass Anleger eine objektive Darstellung der Fondssicherheit gewährleistet
bekommen. Rentenfonds mit als sicher eingestuften Emittenten werden stets als positiv eingestuft und empfohlen.

Es gibt auch sogenannte , auch genannt, die die Anleihen negativer bewerteter Unternehmen bezeichnet. Für die Investition in solche Bonds werden den Anlegern aber aufgrund des höheren Risikos auch höhere Zinssätze geboten. Es gibt zahlreiche Rentenfonds, die sich direkt auf Junk Bonds spezialisiert haben und Interessenten in ihrem Fondsnamen auch darauf hinweisen. Andere Rentenfonds nutzen Junk Bonds auch als Auffüllungsmittel oder zur Angebotsaufstockung und Fondserweiterung, was man als Beimischung bezeichnet.

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